JP Morgan hat seine Goldprognose zum Jahresende auf $6.300/oz angehoben, von zuvor $5.055. Goldman Sachs zog mit $5.400 nach. Beide Banken verweisen auf die gleiche strukturelle Story: Zentralbanken kaufen weiter auf hohem Niveau (585 Tonnen pro Quartal für 2026 prognostiziert), ETF-Zuflüsse liegen 73% über dem Vorjahrestempo, und das geopolitische Umfeld hält die Nachfrage nach sicheren Häfen am Leben. JP Morgan hat sogar ein $8.000-$8.500-Szenario skizziert, falls die Allokation privater Haushalte von 3% auf 4,6% steigt.

Das ist kein Basisszenario, aber allein die Tatsache, dass eine Großbank das modelliert, sagt einiges. Gold steht heute bei $4.718 und hat noch viel Luft nach oben, wenn diese Prognosen auch nur halb eintreffen.